Impact Investing

Tatsächlich etwas bewirken.

Projektinvestments: Nachhaltigkeit tatsächlich bewirken

Nachhaltigkeit ist in der Investmentwelt so ein großes Thema, weil es in unserer Gesellschaft endlich mehrheitsfähig geworden ist. Es existieren zahlreiche Gründe, etwas in unserer Gesellschaft hinsichtlich der Einstellung zur Umwelt, zum Klima und damit auch zur Nachhaltigkeit ändern zu müssen. 

Der Nachhaltigkeitsansatz in der Geldanlage wird auch politisch gefördert. Durch die sogenannte „grüne Taxonomie“ der Europäischen Union sollen Investoren die Klima- und Umweltfreundlichkeit ihrer Investments einschätzen können. Für Anleger werden damit deutliche Zeichen ausgesendet, dass die Nachhaltigkeit einen wesentlichen Aspekt in der zukünftigen Ausrichtung der Finanzmärkte darstellen wird. Sie sollen sich darauf verlassen können, dass ihre Gelder auch nachhaltig verwendet werden.

Jäderberg & Cie. will Impact Investing einem breiten Publikum zugänglich zu machen. Impact Investing hat das Ziel, durch direkte Projektinvestments Nachhaltigkeit tatsächlich und unmittelbar feststellbar zu bewirken. Bereits die ‚Fridays for Future‘-Bewegung hat enorm vielen Menschen entscheidende Impulse gegeben, und nun hat die Corona-Krise eine zusätzliche Wucht beim Drang ausgelöst, unsere gemeinsame Zukunft und das eigene Leben nachhaltig zu gestalten. Und so langsam setzt sich das Bewusstsein durch, dass man mit Aktienfonds und ETFs in der Regel keine Nachhaltigkeit in der Realwirtschaft fördert, sondern nur den Kapitalmarkt wirtschaftlich beglückt.

Daher ist Jäderberg & Cie. 2010 einen anderen Weg gegangen und bietet unter dem Namen „JC Sandalwood“ für private und professionelle Investoren Impact Investment-Beteiligungen an Sandelholz-Plantagen in Australien an. Gerade diese Projektfinanzierung sieht Jäderberg & Cie. als den wesentlichen Faktor für nachhaltiges Engagement und fördert mit seinen Sandelholz-Plantagen den Erhalt dieser vom Aussterben bedrohten Spezies unter der Beachtung von strengen Nachhaltigkeitskriterien. Sandelholz steht auf der Roten Liste gefährdeter Spezies der Weltnaturschutzunion IUCN, und die aus Sandelholz gewonnenen Rohstoffe dienen in Asien zur Herstellung vielfältiger Endprodukte für die kulturelle und naturmedizinische Nutzung. In der westlichen Welt ist das ätherische Öl des Sandelholzes ein wichtiger Bestandteil in hochpreisigen Parfums, der seriösen Naturkosmetik und perspektivisch auch der Human- und Tiermedizin. Dadurch sind Sandelholz-Investments extrem wirkungsvoll und werden als Impact Investing-Projekte angesehen.

Die Menschen

Engagement für Mitarbeiter und Bevölkerung

Auf den abgelegenen Plantagen in Nordaustralien arbeiten viele Menschen, auch aus der indigenen Bevölkerung Australiens. Vielfalt und Chancengleichheit bei der Einstellung neuer Kräfte sind dabei selbstverständlich. Auch die soziale Verantwortung nimmt unser Asset-Partner ernst und unterstützt verschiedene karitative Projekte. Die Mitarbeiter leben abseits vieler Annehmlichkeiten, in Regionen, oft weit entfernt von Einrichtungen wie Schulen und Krankenhäusern. Aus diesem Grund ist es überaus wichtig, dass diese Menschen dennoch zufrieden sind. Neben dem Angebot von Firmenwohnungen, gibt es daher Weiterbildungsmaßnahmen und regelmäßige Gemeinschaftsveranstaltungen sowie Sponsoring von lokalen Vereinen. Auch die Sicherheit der Mitarbeiter ist ein wichtiges Anliegen der Betreiber. Regelmäßige Sicherheitsschulungen am Arbeitsplatz haben zu 81 Prozent weniger Arbeitsunfällen geführt.

Die Umwelt

Mischwälder statt Monokultur

Umweltschutz spielt beim Anbau von Indischem Sandelholz eine wesentliche Rolle. Den Lebensraum zu bewahren und verantwortlich mit den Ressourcen umzugehen ist ein wichtiges Anliegen. So leben beispielsweise über 100 verschiedene Tier- und Vogelarten auf den Sandelholz-Plantagen in Australien. Der anspruchsvolle Santalum Album ist ein hemi-parasitärer Baum, der nur mit bestimmten Wirtspflanzen gedeihen kann. Deshalb sind mit den Plantagen neue Mischwälder entstanden, die Pflanzen und Tieren einen neuen Lebensraum bieten. Die Mischwald-Kultivierung unterstützt die Entwicklung der Bodenqualität, denn sie verringert die Salzhaltigkeit der Böden und wirkt der Bodenerosion entgegen. In hauseigenen Baumschulen werden sämtliche Setzlinge – sowohl für das Sandelholz als auch für die Wirtspflanzen – gezüchtet. Dabei wird auf jegliche Manipulation des Genmaterials verzichtet.

 

Energieeffizienz

Bei der Destillation von Indischem Sandelholz-Öl wird viel Energie benötigt. Quintis nutzt bereits bis zu 40% in Form von erneuerbaren Energien (z.B. durch Einsatz eines Biomasse-Kessels). Das im Destillationsprozess verbrauchte Wasser über Recyclinganlagen wieder aufbereitet. Auch im Plantagenbetrieb werden moderne Technologien eingesetzt, um Ressourcen zu sparen. 

Weitere Informationen und Hintergründe finden Sie im Nachhaltigkeitsreport von Quintis in unseren Info-Unterlagen.

Wasserersparnis

Es wird kontinuierlich daran gearbeitet, den Verbrauch von Wasser an allen Standorten zu reduzieren und dabei die optimale Aufzucht der Bäume zu gewährleisten. So sorgt der Einsatz effizienter Technologien wie z.B. die Bewässerung durch Tröpfchenbewässerungsanlagen oder Wasseraufbereitungsanlagen für einen schonenden Einsatz von Wasser. Quintis wurde dafür mit einem Wasserpreis ausgezeichnet. Das wertvolle Indische Sandelholz-Öl wird mittels Wasserdampf-Destillation aus dem Kernholz und aus den Wurzeln gewonnen. Dieser Prozess führt zu einem hohen Wasserverbrauch, der dank eines eigens entwickelten, innovativen Systems stark reduziert wird: Das Wasser wird unter Einsatz spezieller Bakterien nahezu komplett recycelt. Der restliche Wasserverbrauch der Verarbeitungsanlage (40.000 Liter täglich, größtenteils für die Kühlung) wird teils aus umfassend gesammeltem Regenwasser und zuletzt vom kommunalen Versorger gespeist. Hierdurch werden jährlich 7 Millionen Liter an Wasser gespart.